Belichtungszeit

Beim Scannen bestimmt die Belichtungszeit die Dauer des Lichteinfalls auf den Sensor. Bleiben alle anderen Parameter konstant, wird mit zunehmender Belichtungszeit das Bild immer heller. Bei günstigen Kameras wird die Belichtungszeit mittels eines mechanischen Verschlusses geregelt. Es wird also eingestellt, wie lange der Verschluss bei der Aufnahme offenbleibt, um das Licht durchzulassen. Anschließend schließt sich der Verschluss, und es gelangt keine weitere Information auf den Sensor.

In unseren Scansystemen kommt dagegen unsere X71-Kamera zum Einsatz, die mit einem elektronischen Verschluss arbeitet. Die 71-MegaPixel-Kamera wurde für den anspruchsvollen Dauereinsatz im Digitalisierungsbereich konzipiert und ist auf eine hohe Lebensdauer ausgelegt. Daher arbeitet sie nicht mit einem verschleißanfälligen mechanischen Verschluss. Um die Zeit zu regulieren, in welcher der Sensor Informationen erhält, wird der Sensor elektronisch und somit völlig bewegungsfrei verdunkelt. Somit sind auch bei hochvolumigen Digitalisierungsprojekten konstante und reproduzierbare Belichtungszeiten gewährleistet. Die Verwendung hochempfindlicher Flächensensoren verringert zudem die Dauer der notwendigen Belichtungszeit und in Folge auch die Scanzeit und unterstützt damit ein schonendes und produktives Scannen.

Über unsere Scansoftware Easy Scan kann die Belichtungszeit zudem bei Bedarf individuell geregelt werden, was zum Beispiel bei der Digitalisierung von Durchlichtvorlagen sehr hilfreich ist. Aufgrund der wechselnden Film- und Transparenzvorlagen ist es ggf. notwendig die Belichtungszeit einzeln anzupassen, um optimale Ergebnisse zu erhalten, unabhängig davon, welche Filmdichte, Material oder Pigmentart vorliegt.