Digitales Repositorium

Online-Informationen müssen genau wie physische Dokumente gut verwaltet und organisiert werden. Sie sollen ebenso gut strukturiert und recherchierbar sein.

Ein digitales Repositorium dient dabei als Knotenpunkt verschiedenster Online-Ressourcen, die vom Anwender für unterschiedlichste Funktionen und Zwecke benötigt werden. Zudem ist ein digitales Repositorium für die langfristige Sicherung spezieller digitaler Inhalte verantwortlich.

Wie funktioniert ein digitales Repositorium?

Digitales Repositorium ist ein weiter Begriff, der den Weg von einem einzelnen Softwaresystem zur Gesamtverwaltung und Planung von online verfügbaren Materialien umfasst. Dies beschränkt sich jedoch nicht nur auf Hardware oder Software, sondern erstreckt sich auch auf Dienste, Prozesse, Inhalte, Regeln, Vorschriften und Metadaten.

Unter Verwendung einer intelligenten Steuerung behalten digitale Repositorien ihren klar definierten permanenten Standort (Webadresse) bei, damit Nutzer keine Schwierigkeiten haben, das gesuchte Material zu finden.

Es lassen sich zwei grundlegende Arten von digitalen Repositorien unterscheiden:

1) Institutionelle Repositorien

2) Fachliche Repositorien

Wie der Name sagt, dienen institutionelle Repositorien der Sammlung von Ressourcen einer bestimmten Institution. Dem gegenüber stehen jene Repositorien, die als fachbasierte Online-Archive für eine bestimmte Fachgemeinschaft dienen und von dieser verwaltet werden.

Vorteile digitaler Repositorien

– Digitale Repositorien sichern und bündeln Wissen und Daten aus einem spezifischen Bereich.
– Sie ermöglichen einen benutzerfreundlichen Fernzugriff auf Ressourcen, die physisch oftmals nur schwierig einzusehen sind.
– Sie ermöglichen zudem Organisationen und Institutionen ihre Daten zu evaluieren und zu qualifizieren.
– Sie reduzieren die Notwendigkeit platzraubender physischer Dokumentenlagerung.