Kulturförderung machts möglich
Die Sicherung unseres kulturellen Erbes ist nicht denkbar ohne Kulturförderung durch die öffentliche Hand. Das Stadtarchiv Rudolstadt kann seit Neuestem dank öffentlicher Förderung seine wertvollen Bestände digitalisieren. Über Mittel, die von der Thüringer Staatskanzlei im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Kultur und Kunst bewilligt wurden, konnte das Archiv konnte das Archiv eine hybride Scanlösung, bestehend aus einem book2net Pro A2+ Buchscanner und einem Reprosystem A1 erwerben. einen unserer anschaffen.
Wie Bürgermeister Jörg Reichl unterstreicht, ist „die Digitalisierung historischer Bestände ein entscheidender Schritt, um unser kulturelles Erbe für künftige Generationen zu bewahren. Mit dem neuen Scanner schaffen wir eine zukunftsfähige Grundlage, um wertvolle Dokumente langfristig zu digitalisieren und gleichzeitig einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“
Auch Tobias Zober, Fachdienstleiter des Stadtarchivs und der Historischen Bibliothek, betont, dass „die Förderung ein wichtiger Meilenstein für unsere Einrichtung ist. Mit dem neuen Scanner können wir unsere Bestände effizient und in hoher Qualität digitalisieren. Das erleichtert nicht nur die wissenschaftliche Arbeit, sondern trägt auch zur Bestandserhaltung bei.“
Multitalent Hybride Scanlösung
Die Kombination aus einem book2net Pro A2+ Buchscanner und einem Reprosystem A1 ist ein wahres Multitalent. Die Systeme sind einfach zu bedienen, schonend zu den Vorlagen, unglaublich schnell und liefern konstant Digitalisate in gleichbleibend hoher Qualität. Beide Geräte sind über eine gemeinsame Scansoftware miteinander vernetzt, so dass sie sich während des Arbeitsprozesses problemlos abwechselnd bedienen lassen und trotzdem gewährleistet ist, dass alle Scans in der gewünschten Reihenfolge abgespeichert werden. Damit ist ein bedienfreundlicher, reibungsloser Arbeitsablauf garantiert. Nicht nur Bücher, sondern auch alle Arten von Archivalien bis zu einem Format von DIN A1, ob gebunden, geheftet oder Einzelblatt, können mit dieser hybriden Lösung komfortabel digitalisiert und damit langfristig für die Zukunft gesichert werden − selbst seltene und empfindliche historische Werke des Rudolstädter Stadtarchivs, wie zum Beispiel die Leichenpredigtensammlung.
Zukünftig werden die gescannten Dokumente der Öffentlichkeit sowie der Forschung digital zur Verfügung stehen. Die Bestände des Rudolstädter Stadtarchivs können über das Archivportal Thüringen abgerufen werden.