Kategorie Archiv: L

LPI

LPI ist eine Abkürzung für „lines per inch“ (Zeilen pro Zoll).

Ähnlich wie DPI oder PPI ist LPI ein Maß für die Druckauflösung. Eine Zeile besteht aus Halbtönen, die durch physische Tintenpunkte des Druckers aufgebaut werden, um verschiedene Farbtöne zu erzeugen. LPI ist ein Maß dafür, wie dicht die Linien in einem Halbtonraster beieinander liegen (Rasterweite). Die Qualität des Druckers oder des Bildschirms bestimmt, wie hoch der LPI-Wert ist. Ein hoher LPI-Wert bedeutet mehr Details und Schärfe.

Die Umrechnung von LPI in DPI kann durch einfache Multiplikation erfolgen: z.B. 150 LPI x 16 = 2400 DPI

Lichtspektrum

Unter Lichtspektrum versteht man den sichtbaren Bereich des elektromagnetischen Spektrums, welcher vom Auge wahrgenommen werden kann. Der für den Menschen sichtbare Spektralbereich liegt zwischen 380 und 780 Nanometer, was einem Frequenzbereich von etwa 4·1014 bis 7,5·1014 Hz entspricht.

Jede Wellenlänge erzeugt eine andere Farbe, so hat zum Beispiel Grün eine Wellenlänge von etwa 540nm und Blau liegt zwischen 450 und 500nm. Stellt man alle sichtbaren Wellenlängen nebeneinander dar, so ersteht ein regenbogenähnlicher Farbverlauf. Zudem  gibt es Wellenlängenbereiche, die das menschliche Auge nicht sieht und wahrnehmen kann, da es keinen Auslöser für einen Impuls gibt. Diese Bereiche bezeichnen wir als Ultra-Violett- (10-380nm)  und Infrarotstrahlung (>780nm). Je geringer eine Wellenlänge ist, desto mehr Energie hat sie. Dies ist auch der Grund, wieso UV-Licht für unsere Haut und unsere Augen so schädlich ist, da es auf Dauer Moleküle dazu anregt ihre räumliche Struktur zu ändern und einzelne Atome abzuspalten.

LED

LEDs (Leuchtdioden) sind energiesparende Leuchtmittel (ESL). LEDs erreichen im Gegensatz zu konventionellen Glühbirnen die 30-50fache Leuchtdauer, was etwa 50.000 Stunden entspricht. Umgerechnet kann man eine LED also bis zu 2083 Tage oder über 5,5 Jahre brennen lassen. Trotz ihrer erhöhten Anschaffungskosten sind sie daher wesentlich wirtschaftlicher als herkömmliche Beleuchtungsmittel.

Unsere boo2net Geräte erfüllen die höchsten konservatorischen und ökologischen Ansprüche. Ein wesentlicher technologischer Vorteil gegenüber Beleuchtungen anderer Hersteller sind die speziell für die book2net Leuchteinheiten entwickelten Fresnel-Linsen. Sie sorgen für eine perfekte Lichtverteilung und Ausleuchtung. Ungewollte und störende Verläufe und Reflexionseffekte, die ansonsten in sehr hellen oder sehr dunklen Flächen und auch bei glänzenden Materialien auftreten, werden vermieden.


Lorem ipsum dolor sit amet...


Lichtempfindlichkeit

Hohe Lichtintensität kann bei empfindlichen Kunstwerken, insbesondere bei Werken aus Papier, wie Graphiken, Handschriften oder Bücher,  zu unwiederbringlichen Schäden führen. Abhängig von Zeitdauer und Lichtstärke werden durch die Exposition biochemische Prozesse gestartet, die den organischen Alterungsprozess beschleunigen und zu Strukturveränderung von Papier, Tinte und Farbe führen.

Daher ist bei der Digitalisierung solcher Objekte zwingend auf ein konservatorisches Beleuchtungssystem zu achten. Bei herkömmlichen Verfahren wie der Zeilensensortechnik, die eine Lichtstärke bis zu 14.000 Lux benötigt, besteht ein sehr hohes Risiko, dass wertvolle Objekte Schaden nehmen können. Dagegen gewährleistet die von uns eingesetzte CMOS-Sensortechnologie eine besonders schnelle und schonende Erfassung der Vorlagen. Speziell entwickelte Light-Control-Module bieten darüber hinaus die Möglichkeit, die Beleuchtung entsprechend der konservatorischen Vorgaben anzupassen und bis auf eine Lichtintensität <= 2500 Lux zu reduzieren.