Kategorie-Archive: Glossar

OCR

Die OCR (aus dem engl. Optical Character Recognition) ist eine Schrifterkennung für Dokumente. Über eine Software oder ein Softwaremodul wird der Text aus gescannten Dokumenten erkannt und mit der Bilddatei gemeinsam abgespeichert. Dies ermöglicht es, durchsuchbare Dokumente zu erstellen. Die Ausgabe erfolgt direkt als PDF, Word oder wahlweise auch in anderen Dateiformaten.

Der Erkennungsprozess kann nach dem eigentlichen Scanprozess angestoßen werden (post-processing) oder aber mit unserem Softwaremodul „Easy Scan Professional OCR“ direkt aus der Scan-Applikation (on-the-fly) erfolgen. Grundsätzlich ist es bei der Verwendung von OCR ratsam, die Scans bitonal, also in Schwarz-Weiß anzufertigen, um eine höhere Trefferrate zu erzielen.

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PPI

PPI steht für „Pixel per Inch“ und beschreibt, die Punkte- oder auch Pixeldichte pro Inch (Zoll), also gemessen auf ca. 2,54 cm. Die Punktdichte, auch als Auflösung bezeichnet, ist ein wichtiges Maß für die Detailgenauigkeit bei der Bildreproduktion einer gerasterten visuellen Darstellung und damit einer der Qualitätsaspekte technischer Wiedergabeverfahren.
Oftmals wird in diesem Zusammenhang auch der Begriff DPI (Dots per Inch) verwendet, der ursprünglich aus dem Bereich des Druckens stammt. So beschreibt der Wert DPI, wie viele Druckpunkte ein Drucker pro Zoll setzt. Beim Übergang in das digitale Zeitalter und der Verbreitung von digitalen Bildanzeigegeräten (TV, Monitor, Smartphone-Display, etc.) wurde der Begriff auf die Pixel adaptiert. Somit werden also die Summe der Druckpunkte und auch Pixel auf 2,54 cm beschrieben. Beide Werte beschreiben die Bildauflösung und werden im Bereich der Digitalisierung verwendet, um zu definieren, mit welcher Auflösung eine Vorlage gescannt werden soll.

Üblicherweise greift man dabei auf runde Werte zurück, beispielsweise 150, 300, 400 und 600 ppi. Jedoch sollte beachtet werden, dass eine hohe Auflösung nicht zwangsläufig bedeutet, ein qualitativ hochwertiges Bild zu erhalten. Zwar ist eine möglichst hohe Auflösung immer empfehlenswert, entscheidend sind aber auch Faktoren wie Farbwiedergabe, Schärfentiefe, Kontrastdarstellung, mögliche Verzeichnung, etc. Ein gutes Ergebnis ist immer abhängig von zahlreichen Parametern. Das kann man sich in etwa so vorstellen, dass man eine Kamera einmal im Automatik-Modus benutzt und einmal selbstständig verschiedene Einstellungen, wie Belichtungszeit, Blende, Weißabgleich, etc. beliebig anpasst. Die Auflösung der Kamera ist immer gleich, die Bilder werden jedoch extrem voneinander abweichen.

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Randbereich

Beim Digitalisieren mit Auflichtscannern ist der Randbereich der Dokumente von entscheidender Bedeutung.

Erfahrungsgemäß nimmt die Schärfe der Scans zum Rand hin ab. Daher sind spezielle Objektive nötig, um Dokumente und Vorlagen über die gesamte Aufnahmefläche hinweg, d.h. nicht nur in der Mitte, sondern auch in den kritischen Randbereichen, gleichmäßig scharf darzustellen. Außerdem kommt es im Randbereich teilweise zu Verzeichnungen und Farbsäumen.

Um dies zu verhindern, sind all unsere Systeme mit apochromatisch korrigierten, speziell für die Digitalisierung konzipierten Spezial-Industrieoptiken ausgestattet.

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Tiefenschärfe

Die Tiefenschärfe oder auch Schärfentiefe gibt an, in welchem Bereich Bilder beim Fotografieren oder Scannen scharf dargestellt werden. Arbeitet man beispielsweise mit einer geringen Tiefenschärfe und stellt den Fokus auf ein Objekt ein, das z.B. 30 cm von der Optik entfernt ist, wirkt alles was näher (15 cm) oder weiter entfernt ist (35 cm) unscharf.

Beim Digitalisieren arbeitet man jedoch vorwiegend mit flachen, zweidimensionalen Vorlagen, bei denen vermeintlich eine geringe Tiefenschärfe benötigt wird. Möchte man dagegen aber dreidimensionale Objekte wie z.B. Bücher mit einem tiefen Buchfalz oder Siegelbriefe mit Struktur digitalisieren, wird schnell deutlich, warum eine hohe Schärfentiefe nötig ist: Hier sollen alle Bereiche scharf und gut lesbar dargestellt werden, um keine Information zu verlieren.

Je weiter das Objektiv von einem Objekt entfernt ist, desto höher ist auch die Schärfentiefe. Bei der Makrofotografie, bei der ein Abstand zwischen Optik und Motiv unter 5 cm liegen kann, ist es selbsterklärend, dass die Schärfentiefe entsprechend abnimmt bzw. kaum noch vorhanden ist.

Unsere Systeme sind dank der speziellen Optik und des verwendeten Flächensensors in der Lage, je nach Format, eine Schärfentiefe von 8-15 cm abzubilden.

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Rara

Rara (von lateinisch rarus = selten, vereinzelt) ist eine im Bibliothekswesen verwendete Bezeichnung für wertvolle illuminierte Manuskripte, seltene alte Drucke oder besondere Dokumente und Schriften mit Unikat-Charakter, die gesondert katalogisiert und aufbewahrt werden, oftmals in speziell gesicherten und belüfteten Tresorräumen.

Aufgrund ihrer Einzigartigkeit und Kostbarkeit werden solche Bestände dem Benutzer in der Regel nur auf Antrag und in gesonderten Lesesälen vorgelegt. Alternativen boten in der Vergangenheit Faksimileausgaben oder Mikroverfilmungen.

Durch die Entwicklung schonender, konservatorischer Buchscanner werden nun weltweit vermehrt diese Bestände einem breiterem Publikum und der Wissenschaft als Digitalisate zur Einsicht und Erforschung zur Verfügung gestellt.

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Unterzeichnung

Unterzeichnung wird in der Kunstwissenschaft, insbesondere der Gemäldeforschung, eine vom Künstler ausgeführte Vorzeichnung genannt, die sich direkt auf der Grundierung des Bildträgers befindet und von einer oder mehreren Farbschichten überdeckt ist. Sie kann daher in der Regel vom menschlichen Auge nicht wahrgenommen werden. Der Begriff Unterzeichnung dient zur Unterscheidung des allgemeineren Begriffes Vorzeichnung, der auch Vorstudien eines Künstlers beinhaltet, die gesondert auf Papier oder Karton angefertigt wurden.

Ältere Gemälde sind zumeist in irgendeiner Form unterzeichnet. Die Kunstwissenschaft unterscheidet dabei zwei grundsätzliche Techniken:

  1. Die Ritzung mit einer Nadel, wie sie besonders in mittelalterlichen Gemälden mit Goldgründen zu finden ist

  2. Die Verwendung von Mal- und Zeichenmaterialien, wie sie auch für Handzeichnungen verwendet werden, u.a. Graphit, Kohle, Kreide, Tinte, Tusche und Bleiweiß (Deckweiß)

Die Sichtbarmachung von Unterzeichnungen birgt ein großes Potential für die kunstwissenschaftliche Forschung im Hinblick auf Fragen zu Entstehungsprozessen (Werkgenese), verwendeten Materialien und Ausführungstechniken sowie Zuschreibung und Authentizität (Original oder Kopie).

Heute können mit den Methoden der Multispektralfotografie, insbesondere der Infrarotreflektografie (vormals auch Infrarotfotografie), gezielt unterschiedlichste Schichten und Malmaterialien eine Gemäldes sichtbar gemacht und wissenschaftlich analysiert werden.

Auch das von book2net entwickelte Multispektralsystem leistet dazu einen wichtigen Beitrag.

 

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Die Werkgenese, d.h. der Entstehungsprozess eines Kunstwerkes, kann durch eine forensische Untersuchung mittels Multispektralfotografie sichtbar gemacht werden. Wasserzeichen, Unterzeichnungen sowie die Analyse von Techniken, Bildträgern, Farbmaterialien und Papierstrukturen können Aufschluss über den Herkunfts- bzw. Entstehungsort eines Werkes sowie den künstlerischen Arbeitsprozess geben. Die wissenschaftliche Forschung erhält dadurch oftmals wichtige Hinweise zur Datierung und Authentizität eines Kunstwerkes (Original oder Kopie), aber auch über künstlerische und wirtschaftliche Verbindungen eines Künstlers und seiner Werkstatt.

Unser Multispektralsystem unterstützt die Kunstwissenschaft bei der wissenschaftlichen Erschließung.

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Autofokus

Der Autofokus ist eine Funktion, die man üblicherweise vom Fotografieren mit Konsumentenkameras von Sony, Nikon oder Canon kennt. Vor dem Auslösen wird mittels einer Automatik die Brennweite so eingestellt, dass das zu fotografierende Objekt im Fokus liegt. Eine praktische Funktion für den privaten Hobbyfotograf. Möchte man jedoch in einer professionellen Umgebung digitalisieren, stellt man schnell fest, dass diese Funktion nicht sehr hilfreich ist. Durch die permanente Änderung des Fokus ist auch die Größe des Bildausschnittes nicht konstant, was später zu springenden Bildern beim Betrachten der Scans führt. Zudem ist die Mechanik in einem solchen System eher für das horizontale Fotografieren konzipiert. Das Arbeiten „kopfüber“, wie zum Beispiel an einem Reprosystem, erschwert die Arbeitsbedingungen und mit einer täglichen Anzahl von mehreren Tausend Scans kommen diese Konsumentenkameras schnell an Ihre Verschleiß-Grenzen.

Um diesen Verschleiß bei unseren Systemen zu minimieren und gleichzeitig ein komfortables und produktives Arbeiten zu ermöglichen, arbeiten wir mit einem motorischen Fokus, der auf definierte Positionen automatisch fokussiert, aber die Einstellungen dann beibehält. Somit erhalten unsere Kunden den Vorteil einer schnellen Fokuseinstellung, ohne die oben genannten Nachteile in Kauf nehmen zu müssen.

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Bildkreis

Als Bildkreis bezeichnet man den gedanklichen Kreis, der alle vier Ecken eines Sensors berührt. Dazu muss man wissen, dass ein Bild, welches durch die Optik, also das Objektiv, auf den Sensor trifft eine runde Form besitzt. Der Sensor ist jedoch rechteckig. Somit sollte der Bildkreis immer größer sein als die Fläche des Sensors, um keine Sensorfläche zu „verschenken“ und dunkle Flecken im Randbereich des Bildes zu vermeiden.

In Abhängigkeit der Größe und des geometrischen Formates von Sensor und Optik, kann der Bildkreis sehr unterschiedlich sein. Besonders bei der Auswahl passender Objektive, dient diese Größe jedoch als Orientierung. Für die optimale Bildqualität sollten Bildkreis und Sensorfläche gut zusammenpassen.

Der bei unseren Systemen zum Einsatz kommende Sensor der Kamera X71 hat einen Bildkreis von 43 mm.

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Bayer-Matrix (Bayer-Sensor)

Unter Bayer-Matrix versteht man die räumliche Anordnung der rot, grün, blauen Pixel auf einem Farbsensor. Ein einzelnes Pixel kann nicht alle Wellenlängen erfassen, sondern nur die Grundfarben. Daher befinden sich auf einem Sensor drei  verschiedene Pixelarten, RGB genannt. Dies würde ohne Verrechnung allerdings zu einem Verlust von 2/3 der Auflösung führen.

Bekannt ist, dass ein Farbsensor von beispielsweise 30 MP jedoch 30 MP Farbinformationen liefert. Dies wird dadurch erreicht, dass z.B. das blaue Pixel sich die fehlenden Farbinformationen rot und grün von dem nächstliegenden Pixel abholt und diese Informationen zur Berechnung der realen Farbe einbezieht. So entstehen 30 MP Farbinformationen, jede aus den drei Werten der Grundfarben. Diesen Prozess nennt man Demozaicing und die Verrechnung ist das Know how der Kamerahersteller. Da aber viele unterschiedliche Sensoren berechnet werden müssen, hat man sich auf den Bayer Standard geeinigt. Hierbei werden 50% grüne, 25% blaue und 25% rote Pixel verwendet.

Diese Farbaufteilung entspricht etwa der in der Natur. Es gibt aber auch abweichende Methoden, so verwendet Sony z.B. zwei verschiedene Grüntöne.  

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